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    Dortmunder Motorsport-Club e.V.

    Der DMC e.V. stellt sich vor

    Am Anfang war der DMC der Dortmunder Motorradsport-Club e.V. im ADAC, der am 15. Januar 1950 von etwa 50 motorsportbegeisterten Mitgliedern gegründet wurde. Wie groß die Begeisterung damals für das Sportgerät Motorrad gewesen sein muss, verdeutlicht die Tatsache, dass nur drei Clubmitglieder ein eigenes Motorrad besaßen. Die zentrale Beschaffung und Finanzierung des Sportgerätes Motorrad geriet zur wichtigsten Aufgabe des jungen Vereins, die er besser leisten konnte als einzelne Mitglieder. Das „Motorrad-Beschaffungs- und Finanzierungsprogramm“ war erfolgreich: Von Oktober 1950 bis September 1952 wurden Maschinen im Werte von 64000 DM gekauft.

    vereinDas waren etwa 50 Motorräder, die heute einem hoch-
    gerechneten Kaufpreis von etwa einer halben Million DM entsprechen. Solche Begeisterung und Initiative kann man nur bewundern. Nach gut einem Jahr schließt man sich mit dem Tourenclub Dortmund zusammen und ändert den Vereinsnamen in Dortmunder Motorsport-Club e.V. im ADAC. Auf zwei und drei Rädern beginnt in dieser Zeit eine beispiellose sportliche Bilanz der DMC-Mitglieder. Bis zu vier Titel im Jahr eines ADAC-Gaumeisters gehen nach Dortmund. Zu Beginn der 60er Jahre verzeichnet der DMC einen ersten Umbruch, denn die Generation der jungen Männer drängt nach vorn, und es tauchen immer mehr Autos als Sportgeräte auf. Die große Zeit der DMC-Rallyefahrer beginnt. Die Chronik von 1975 bemerkt dazu: „Es gab wohl kaum einen Feld- oder Waldweg vom Norden bis zum Süden Deutschlands, den die Fahrer des DMC nicht kannten“. NSU Prinz mit 30 PS, VW Käfer mit 34 PS, Ford 17M TS oder BMW und Porsche sind die Sportgeräte der DMC-Aktiven. 1965 tritt dem Verein ein Mann bei, der zwei Jahre später den größten Erfolg eines DMC-Wagenfahrers nach Dortmund holt: Erhard Engelmann wird auf einem Renault 8 Gordini Sieger des ONS-Slalom-Pokals. Auf einer Renault-Alpine A 110 holt er 1972 einen zweiten Titel. Heute, ein Vierteljahrhundert später hat Erhard Engelmann zurückgefunden zu „seiner“ Marke. Mit einem Renault Clio RS gehört er immer noch zu den Sieganwärtern auf den Slalomstrecken der Region.

    Nationale Slalomveranstaltungen waren lange Zeit die bevorzugten Aktivitäten der DMC-Wagenfahrer, nachdem die Nordschleife des Nürburgrings das Lieblingsrevier der 80er Jahre war, in denen große Erfolge bei Langstreckenrennen und Leistungsprüfungen in die DMC-Chronik eingingen. Das Team Glodde/Lemmens/Stüwe knüpft mit dem Seat Toledo wieder an die Zeiten der DMC-Aktivitäten bei den Langstreckenrennen an.

    Auch bei den DMC-Zweiradlern hat es Veränderungen gegeben: Nach einer Zeit der Dominanz bei Motorrad-Rallyes sind die Roller im Moment das liebste Spielzeug der DMC-Aktiven. Aber auch Rennen mit Serienmaschinen und SuperMoto stehen auf dem Programm. Und auch im DMC spielen immer mehr die Youngtimer und Oldtimer mit zwei bis vier Rädern eine wichtige Rolle.


    Unter den Sportveranstaltungen, die der Dortmunder MC in jedem Jahr ausrichtet, steht das Reinoldus-Langstreckenrennen an erster Stelle. Es ist immer wieder ein unglaublicher Kraftakt für einen einzelnen Verein, diese riesige Veranstaltung mit rund 150 Rennwagen zu organisieren. Die Reinoldusfahrt für Motorräder scheint nach einem Tiefpunkt der Disziplin seit diesem Jahr mit neuerlicher Attraktivität mehr Aktive zu locken. Zwei Nationale Slalomveranstaltungen auf dem Dortmunder Festplatz rahmen in jedem Jahr als Auftakt und Abschluss die Saison. Übungsslalom, Bildersuchfahrt und weitere Aktivitäten sollen allen DMC-Mitgliedern eine Perspektive zur aktiven Betätigung in allen Sparten des Motorsports bieten.

     

    DMC-Clubabend

    Unser Clubabend lebt. Jeder der interesse an Motorsport hat, ist herzlich willkommen. 

    Haus Hunke
    Syburger Str. 84
    44265 Dortmund

    Wir treffen uns um 20.00 Uhr jeden dritten Donnerstag im Monat.

    Wir freuen uns auf euch.